In meinem ersten Post zum portablen Blitzsystem ging ich ja nur auf meine ersten Eindrücke zu den einzelnen Komponenten ein und hier soll es nun um die Leistungsfähigkeit beim Einsatz gehen.

 Porty – nur ein schlechter Studioblitz

Ich hab die Überschrift mal Alexander Heinrichs (Link) Videoblog entnommen, und ich würde mal sagen im Vergleich zu der sonst von ihm eingesetzten Studioblitztechnik ist so eine Aussage nicht weiter verwunderlich. Für den Hobbyfotografen, der sich unabhängig von einer Steckdose machen will, um auch im Außenbereich stets genug Licht dabei zu haben ist das schon eine gute Wahl und dann kommt ja noch dazu, dass man Blitz auch noch Indoor einsetzen kann.

Was kann er denn nun?

Am Anfang war ich mir auch nciht sicher, ob ich mir denn mit den maximal 600Ws des kleinen Jinbei Discovery wirklich das richtige Gerät besorgt habe, aber, und das ist ein richtig dickes aber, seit dem ich das Portyset habe, hab ihn fleißig fast jedes Wochenende im Einsatz gehabt und bin bisher nicht enttäuscht worden.

Für mich war es wichtig eine Lösung zu haben, die ich In- und Outdoor einsetzen kann, vor allem sollte es etwas leistungfähiger sein als meine bisherige Aufsteckblitzlösung. Und ums gleich mal vorweg zu nehmen, man kann auch mit dem 600er einen schönen, blauen Himmel hinbekommen, auch im Sommer.

Ein Blitzkopf mit Octabox

Ein Blitzkopf mit Octabox

Raus aus der Strobistecke … ein bisschen

Und es ist einfach ein riesengroßer Unterschied und eine richtig tolle Umstellung weg von den Aufsteckblitzen, hin zu den großen tragbaren Studioblitzen. Allein die Möglichkeit die Leistung über den Auslöser zu regulieren und auch mal die Lichtquelle zwei drei Meter vom Objekt/Model aufstellen zu können und trotzdem noch gut anzukommen. Für mich ist dieser Eindruck immer noch sehr bestimmend. Aber es bleibt vom Strobist nach wie vor, man muss die Leistung manuell einstellen und auch wenn man ein Einstelllicht hat, das muss einfach sitzen. Das LED-Einstelllicht hab ich schon im vorigen Beitrag genug gelobt, oder? Wenn nicht hier noch mal kurz, ja das ist toll eifnach mal das Licht zum Fokussieren zu haben.

Makro

Makro geht auch ganz super, also mit dem Ringblitz natürlich, aber auch hier ist der Unterschied zu den Aufsteckblitzen einfach uneinholbar. Gleichmäßige, schattenfreie Ausleuchtung keine Blitzgerät im Bild und trotzdem schafft man recht locker eine Blende 16.

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Das bild ist jetzt nicht so tolle, aber um das Prinzip zu zeigen langt es schon.

Indoor

Ja in geschlossenen Räumen kann man die schlechten Studioblitze auch gut gebrauchen, immerhin sind es ja Studioblitze, und auch wenn man den Akku nicht ständig am Ladegerät halten sollte, macht das nichts aus, denn ca. 300 Blitze bei voller Leistung sind schon ein recht guter Wert, und wer wirklich mehr durchjagt, sollte sich dann halt doch noch einen Reserveakku anschaffen.

Fazit

Also für mich hat sich die Anschaffung, obwohl ich Angst hatte, dass es vielleicht doch der 1200er sein sollte, gelohnt. Und zwar wirklcih super gelohnt. Ich hab nun überall dort Licht, wo ich es brauch, das Ganze Set ist auch noch so kompakt und leicht, dass man es sich auch mal um den Hals hängen kann, um damit durchs Gebüsch zu laufen. Ich geb ihn nicht mehr so schnell her.