Vatertag 2015 und ich bin im Park, aber nicht um einen Kastenbier zu leeren, nein Leslie Teah, der Meister des deutschen Tromaablegers, erfolgreicher Filmer und Filmkünstler, braucht ein paar sportliche Portraits.

Als Location für das Shooting haben wir den Luitpolhain in Nürnberg gewählt. Eine weitläufige Grünanlage mit großen Wiesen, historischer Bedeutung und sehr viel Platz um sich dort trotz einiger anderer Gäste frei auszutoben.

Das Wetter am Vatertag des Jahres 2015 war sonnig und nicht all zu warm, so dass sich auch aus diesem Grund die Anzahl der anderen Personen in engen Grenzen hielt.

Das Ziel

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Das Wasser läuft ihm nicht immer daneben, aber als Trashstar muss man ein gewisses Klischee erfüllen, so hoffe ich

Leslieh wünschte sich einige neue Bilder für seine Onlinepräsenzen, die auch seine andere, durchaus sportliche Lebensseite zeigen. Während er also mühevoll mit dem Fahrrad schnelle Vorbeifahrten, Liegestütz und Jongliereinlagen vollführte, konnte ich mich quasi entspannt daneben stellen oder auch mal in die Wiese legen und den Auslöser drücken.

Ausrüstung und Setting

Bei einem Shooting in der Mittagssonne sind die Schatten natürlich entsprechend hart

Setting als Spitzlicht

Setting als Spitzlicht

und da keine Assistenz greifbar war konnte also auch kein Reflektor oder Abschatter eingesetzt werden, weswegen ich auf meinen mobilen Jinebi DC II 600 zurückgegriffen habe. Der steht, dank Stativ, auch ohne Assi. Mit dem Blitz und einem aufgesetzten Standardreflektor hab ich dann einfach die Schatten aufgehellt bzw. kleine Spitzlichter von hinten gesetzt. Wichtig war das Aufhellen der Schatten vorallem bei den Aufnahmen mit den Liegestützen, denn unterhalb des Oberkörpers herrschte tiefer,

deutlich weniger Schatten unter dem Rumpf

deutlich weniger Schatten unter dem Rumpf

harter Schatten und mit ein wenig Blitzlicht konnte man das etwas abmildern. Meine Objektivwahl fiel bei diesem Shooting auf ein Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD MACRO 1:1, ein komprimisslos scharfes Objektiv mit schnellem Ultraschallmotor, kompaktem Gehäuse und perfektem Handling. Für die Weitwinkelaufnahmen kam dann noch ein Tamron SP AF 17-50mm F/2.8 XR Di II VC LD Aspherical zum Einsatz, das ich schon einige Jahre mein Eigen nenne und das meine Canon EOS 7D als Standardzoom sehr gut ergänzt. Es ist nicht ganz so scharf wie das 90mm, aber trotzdem sehr gut zu handhaben.

Streetball

Nach den Standbildern im Park auf der grünen Wiese haben wir dann unsere Aktivitäten Jonglierenetwas verlagert, schließlich stand noch der Wunsch auf dem Programm ein paar echte Actionbilder bei einigen Ballsportarten zu bekommen. Das Jonglieren haben wir noch auf der Wiese abgehalten aber für Basketball sollte es dann doch ein echtes Feld sein. Im Endeffekt war es recht leicht ein paar spielende Kinder davon zu

Die Aliens haben ihn aber doch hier gelassen

Die Aliens haben ihn aber doch hier gelassen

überzeugen, doch mal kurz den Platz zu räumen, vorallem wenn sie schon etwas erschöpft drein schauen. Auch hier kam der Jinbei DC wieder zum Einsatz, mit einem Stativ direkt am Pfahl des Kores aufgestellt, Neigung leicht nach unten und den Kopf bis auf die Höhe der Unterkante ausgezogen, Leistungseinstellung gemäß Gefühl und Kontrollbelichtung und schon konnte es los gehen. Das erste Streetballfeld, das wir angelaufen sind lag im Schatten, deshalb wirken die Bilder auch etwa so, als würde Leslieh gleich von Aliens im Raumschiff entführt werden.

Beachvolleyball

IMG_0367-BearbeitetIm Anschluss sollte noch ein Beachvolleyballfeld aufgesucht jumpin highwerden, das lag aber einen gemütlichen Fußmarsch etwa zwei Kilometer entfernt am Silbersee. Auch hier mein Glück, dass ich meine Ausrüstung mobil habe. Der Jinbei lässt sich dank langem Tragegurt bequem quer über die Schulter tragen und die Kamera kam in den Lowepro Urban Photo Sling 250. War nur noch das Stativ für die Hand übrig, insgesamt kein Problem, ganz im Gegensatz zum Beachvolleyballfeld, das wollten die Spieler leider über eine Stunde nicht freigeben, also haben wir uns noch einmal einen Streetballplatz geschnappt. Jetzt lag der Platz aber in der Sonne, was dem Shooting in keiner Weise geschadet hat, denn das Spiel mit den Lensflares mit großen Weitwinkel und dem mobilen Blitz zum Setzen einiger Spitzen erbrachte ein komplett gegenteiliges Ergebnis, wie die Bilder zuvor.

Fazit

Ein tolles Shooting mit Leslieh Teah mit gemütlichem Spaziergang und tollen Bildern im Gepäck ging es nach Hause. Mal ganz was anderes, wie die meisten Damenportraits mit ständigen Klamottenwechseln und auch an sonnigen Tagen keine Angst vor Locationshootings.

Für die Nennung der Produkte werde ich nicht bezahlt, für mich haben sie sich einfach bewährt, deswegen nenne ich sie hier.